Geschäftsmodell Webdesign: Top oder Flop?

// 17122008 / Webdesign / 2 Kommentare

Ist die Spezialisierung auf einzelne Anwendungen bzw. Anwendungsbereiche das Erfolgsrezept im Webdesign? Ich sage ‘ja’ und stimme Peter zu: Nicht der Webdesign-Allrounder, sondern der Spezialist macht das Geschäft. Daher folgende Tipps:

  • Spezialisierung auf eine Anwendung / ein Framework, z.B. Magento
  • Spezialisierung auf einen Entwicklungsbereich, z.B. javascript / SEO / PHP
  • Spezialisierung auf einen Kundenkreis, z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Handwerker, Online-Shop Betreiber,…
  • Spezialisierung auf einen Ort, z.B. Fulda :-)

Natürlich sollte man keine Scheuklappen aufsetzen, aber das Verkausargument “Spezialist in / für ….” ist mit Sicherheit erfolgsträchtiger als “Ich mache alles.” Ich persönlich kann das auch nur bestätigen, denn solange man keine große bekannte Agentur ist, sollte man als Spezialist im Kleinen anfangen und nicht gleich versuchen die ganze Welt zufrieden zu stellen. Jetzt, wo ich mit younicmedia als Joomla Spezialistin auftrete, bringt mir dies wesentlich mehr Anfragen und Aufträge rein, die ich angenehm und schnell bearbeiten kann, da der Kunde genau das will, was ich am besten kann: Joomla! (wobei natürlich nicht von der Hand zu weisen ist, dass ein ergänzendes Portfolio – z.B. mit Javascript, PHP und Wordpress, hilfreich sein kann).

Let’s specialize! (bzw. ?)

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2 Kommentare zu "Geschäftsmodell Webdesign: Top oder Flop?"

  1. rellik rellik Dezember 18th, 2008 at 14:24

    Wie schon im Artikel oben zu lesen ist, geht es letztendlich um die Konzentration auf einen Bereich. Ich finde daher den Begriff Kräftekonzentration vom Grundsatz her besser.

    In der Webdesignbranche bietet man Online Marketing an und setzt Kundenziele um. An welche Kunden man sich wendet und welche Dienstleistung man anbietet ist dabei eher eine Frage des eigenen Marketingplans, den viele der Allroundwebdesigner scheinbar nicht besitzen, weil sie sich auf ihre Skills konzentrieren und oftmals versuchen alles mitzunehmen was rein kommt.

    Meine bisherige Erfahrung ist, dass Webdesigner oft sehr schwammige Argumente benutzen, um sich und ihre Dienstleistung in den Himmel zu heben und andere Techniken, die eventuell besser funktionieren würden ausschließen, um den Auftrag zu bekommen.
    Die Akquise neuer Kunden wird daher von vielen Webdesignern als lästig empfunden und es wird versucht aus bestehenden Kunden ein maximum an Umsatz zu erzielen.

    Dadurch kann es schnell passieren, dass man Kunden verliert, weil ein Konkurrent mit einem besseren Produkt, besseren Preisen und besserer Programmierung an den Kunden heran tritt.

    Jeder Webdesigner muss für sich selber entscheiden, welche Marketingstrategie er verfolgt, wie er sich weiterbildet und womit er sein Geld verdienen möchte.

    Ich selber werde ab Januar mit am Markt sein und zum Glück habe ich bereits heute einen schlagfertigen Marketing- und Vertriebsplan in der Tasche und dazu ein Produkt, dass keine Wünsche offen lässt. :)

  2. Christian Christian Dezember 19th, 2008 at 17:43

    Absolute Zustimmung zu dem was du geschrieben hast (-:


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