Kategorie «(Un)Recht im Web»

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// 06102008 / (Un)Recht im Web / Noch keine Kommentare

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Im Zuge der Diskussion ob, wie und überhaupt E-Mails veröffentlicht werden dürfen, ist mir bei einer E-Mail heute folgender Zusatz aufgefallen:
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Vorteil: Der Empfänger der E-Mail muss nicht erst rückfragen, falls er ein Stückchen aus der Mail verbloggen  will. Rechtssicher ist es natürlich nicht, da die E-Mail keine rechtlich verbindliche Grundlage darstellt, aber da die Erlaubnis zum Verbloggen von Inhalten meist sowieso per E-Mail eingeholt und erteilt wird... Gefällt und wird aufgenommen.

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Umfrageergebnisse zum Thema Content Management Systeme

// 27082008 / (Un)Recht im Web, Joomla / ein Kommentar

Umfrageergebnisse zum Thema Content Management Systeme

Auch wenn die von »Orderedlist durchgeführte Umfrage mit 189 Antworten nicht repräsentativ ist, so vermute ich doch mittlerweile immer mehr, dass sich Drupal scheinbar zu einer ernsthaften Konkurrenz für Joomla mausert.

© Orderedlist

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Webseiten-Impressum mit dem Impressum-Generator erstellen

// 21082008 / (Un)Recht im Web / 4 Kommentare

Webseiten-Impressum mit dem Impressum-Generator erstellen

"Was ist ein Impressum, welche Website benötigt eins, kann ein fehlerhaftes Impressum abgemahnt werden, wie erstelle ich ein Impressum?"

Fragen über Fragen, die Rechtsanwalt Sören Siebert verständlich und einfach auf eRecht24 beantwortet. Passend dazu gibt es einen Impressum-Generator, mit dem man kostenlos ein Impressum für seine Website erstellen kann.

Auch wer schon ein Impressum hat, kann hier prüfen, ob man denn alle erforderlichen Angaben eingebunden hat, denn für verschiedene Unternehmensformen und Webseiten gibt es jeweils entsprechende Vorgaben, die vom Impressums-Generator - soweit ich das beurteilen kann - berücksichtigt werden.

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TOP 10 der Abmahngründe

// 18082008 / (Un)Recht im Web, SEO + SEM / 3 Kommentare

TOP 10 der Abmahngründe

Suchradar ist ein kostenloses Magazin über Suchmaschinenmarketing, das es entweder online oder als pdf zu lesen gibt. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um Abmahnung von Online-Shops.

Die Top 10 Liste der Abmahngründe ist wenig überraschend und bezieht sich fast nur auf die Internetpräsenz:

1. Falsche oder fehlende Widerrufsbelehrung
2. Verstöße gegen die Impressumspflicht
3. Verstöße gegen die Preisangabenverordnung
4. Urheberrechtswidrige Verwendung von Fotos
5. Markenrechtsverstöße bei Google-Werbung
6. Unzureichende Angabe von Lieferzeiten
7. Fehlerhafte Allgemeine Geschäftsbedingungen
8. E-Mail-Werbung ohne Einwilligung des
Adressaten
9. Verstöße gegen das Textilkennzeichnungsgesetz
10. NEU: Verstöße gegen die Verpackungsverordnung

[Quelle: Suchradar, Ausgabe 12]

Langsam aber sicher müsste es sich doch auch unter (angehenden) Online-Shop Betreibern hehrumgesprochen haben, dass rechtlich gesehen mehrere Dinge zu beachten sind, wenn man online Waren anbietet! Dass es auch in der Online-Welt Regeln gibt, scheint wenige zu interessieren.

Wahrscheinlich ist es so, dass sich die Leute das alles viel zu einfach vorstellen: All-in-one-Webshop beim Hoster aktivieren und loslegen.

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Namensklau im Web 2.0 – Warum es Lisa Müller besser hat als ich

// 26072008 / (Un)Recht im Web / 8 Kommentare

Namensklau im Web 2.0 – Warum es Lisa Müller besser hat als ich

bert macht auf das Thema Fake-Profile aufmerksam und in diesem Zuge erinnere ich mich an meine leidlichen Erfahrungen, die ich bereits selbst mit dem Thema Namensklau machen musste ("Nicole Ignaciuk" ist so ziemlich einmalig...):

Erster Fall

Mir ist es vor zwei Jahren just zu meinem Geburtstag passiert, dass ich eine Nachricht von einem Anwalt bekam: Ich sei Inhaberin einer Website, die Content von der Website seines Klienten klaut und ich solle in den nächsten Tagen Stellung dazu nehmen, sonst würde er Klage gegen mich einreichen. Ich: WTF?!? und ab auf's Impressum dieser Internetseite - und tatsächlich stand da doch mein Vor- und Zuname im Impressum! Also ab zur Denic, Recherche nach Inhaber der Domain etc. aber leider blieb das relativ erfolglos, weil der Name ein Fake war. Dann erstmal Antwort zum Anwalt, dass ich damit nichts zu tun habe und dass da einer meinen Namen geklaut hat. Und dann wurde ich sauer: Wenn da Lisa Müller drin gestanden hätte, hätte er dann auch alle Lisa Müllers in Deutschland angeschrieben?!

Die Antwort vom Anwalt war einfach, dass er im Impressum meinen Namen gesehen hat. Dazu kam noch dass diese Website eine Joomla Webseite war. Er zählte eins und eins zusammen und sah mich als Schuldige. Nun wollte dieser Anwalt doch tatsächlich von mir, dass ich das aufkläre, um meinen Namen zu bereinigen. Er wollte mich die Arbeit machen lassen, sich zurüklehnen und den Schuldigen dann auf einem goldenen Teller serviert bekommen. Grrr. Also ich beim Hoster angerufen - mit Geschäftsleitung hin und her gemailt - der Inhaber des Accounts hat sich unter seinen hinterlegten Kontaktdaten nicht gemeldet - dann unterschriebene Erklärung abgegeben, dass ich damit nichts zu tun habe und der Account wurde gelöscht inkl. Domain und Website. Damit war die Sache für mich erledigt. Der Anwalt hat sich dann auch nicht mehr gemeldet.

Zweiter Fall

Ein Jahr später (natürlich wieder zum Geburtstag...) war es wieder so weit: Mittlerweile recherchierte ich regelmäßig nach meinem Vor- und Zunamen um Missbrauch ausfindig zu machen. Ich stieß auf eine kleine News-Website (schon wieder Joomla!), die wohl privat betrieben wurde - nämlich von mir, Nicole Ignaciuk.... Nicht schon wieder! Zum Glück stand da eine Telefonnummer dabei, wo ich auch gleich anrief (unter einem anderen Namen) und sagte, dass ich gerne die Frau Ignaciuk gesprochen hätte. - "(Erstaunt) Die ist leider gerade nicht da. Worum geht es denn?" Dann meine persönliche Rache hehe. Noch während dem Gespräch verschwand mein Namen aus dem Impressum... *strike*

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Facebook verklagt StudiVZ

// 19072008 / (Un)Recht im Web / 4 Kommentare

Facebook verklagt StudiVZ

Das wird ja mal endlich Zeit: Heute hat Facebook Klage gegen den Klon StudiVZ eingereicht, da Look and Feel, Funktionen und Services einfach zu nah dran seien am Original. Die Financial Times Deutschland schreibt heute:

"Ein großer Teil des Erfolgs - wenn nicht der gesamte Erfolg - von StudiVZ ist dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet", heißt es in der 116-seitigen Klageschrift, die Facebook heute bei einem US-Bezirksgericht (San Jose , Silicon Valley) eingereicht hat.

Nachdem Gespräche mit StudiVZ zu nichts geführt hätten, sehe man sich jetzt gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten, sagte eine Facebook-Sprecherin der Financial Times Deutschland. Eine Klage vor einem deutschen Gericht sei nicht auszuschließen, sagte sie weiter.

Scheinbar gab es bereits Gespräche zwischen Facebook und StudiVZ, die wohl jedoch erfolglos blieben. StudiVZ hat nun 20 Tage Zeit auf die Vorwürfe zu reagieren, war für eine Stellungnahme bezüglich der Klageschrift laut golem.de aber bislang nicht zu erreichen.

Was die Klage selbst angeht, kann ich mich Markus von BlogWave nur anschließen:

Ich persönlich bin darüber ein bisschen Schadenfroh. Denn in meinen Augen hat es StudiVZ in Deutschland total übertrieben. Die Klonen ein komplettes Social Network und mahnen dreißterweise auch noch andere VZ ab, nur weil die Buchstabenfolge “VZ” in deren Namen vorkommt.

StudiVZ, das Klonschaf

Schon 2006 hat, als Facebook die Pforten für jedermann öffnete, machte man sich so seine Gedanken: Blog.derbumi nahm den Quellcode von StudiVZ unter die Lupe und stellte fest

  • der Aufbau und Ablauf der Seiten ist komplett identisch… (freunde hinzufügen, nachricht schicken, gruscheln(in facebook: poke), … läuft alles gleich ab.)
  • Bilder wurdern übernommen: z.B.: “images/magglass.png” gibts in studivz auch.
  • Farbabstufungen sind identisch… halt nur rot/rosa… ;)
  • CSS angaben wurden übernommen: z.B. #squicklogin, und .profilebox ist komplett identisch. #qsearch heißt in studivz #quicksearch, usw.
  • usw.

Bemerkenswert ist folgender Screenshot, den derbumi via Spiegel Online präsentiert: StudiVZ liegt bzw. lag auf dem Server doch tatsächlich im Ordner fackebook:

Was passiert nun mit StudiVZ?

Falls die Klage durch kommt, wird es sicher noch einige Zeit dauern, bis ein Urteil gefällt wird. Ich denke hoffe, Facebook hat die besten Aussichten darauf einen Prozess zu gewinnen. Aber was passiert mit den Usern? Abwandern? Abwandern müssen? Bleiben? Ob ein anderes Social Network nun eine Chance hat Millionen von Studis zum "Umzug" zu bewegen? Ist es gar DIE Chance? Oder wird StudiVZ von Facebook aufgekauft?

85 Millionen Euro hat Holtzbrinck seinerzeit für StudiVZ gezahlt. Damals hatte StudiVZ gerade einmal eine Million Nutzer. Heute sind es in der gesamten VZ-Familie rund 10 Milionen.

schreibt der "Netzökonom" Holger Schmidt zum Thema.

Die Tatsache, dass StudiVZ auch 2008 noch keine schwarzen Zahlen liefere und obendrein noch die Vorwürfe von Facebook könnten die Bereitschaft von Holtzbrinck erhöhen StudiVZ wieder zu verkaufen.

PS: Wer sich über StudiVZ und seinen Werdegang informieren möchte, ist auf Wikipedia bestens verlinkt.

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  • www.goneo.de